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Benutzerdefinierte Einstellungen

Die Benutzereinstellungen bilden eine Teilmenge der insgesamt verfügbaren Einstellungen der Anwendung. Sie ermöglichen es, bestimmte Konfigurationsparameter, die normalerweise in den globalen Servereinstellungen definiert sind, mandanten- oder benutzerspezifisch zu überschreiben.
Diese Einstellungen können entweder über die Pool‑Anwendung oder über die REST‑API vorgenommen werden.

Ebenen der Konfiguration

Die effektiven Einstellungen eines Benutzers ergeben sich aus einer klaren Prioritätshierarchie:

  1. Servereinstellungen
    Globale Konfiguration der Anwendung.

  2. Mandanteneinstellungen
    Gelten für alle Benutzer eines Mandanten und überschreiben die Servereinstellungen.

  3. Benutzereinstellungen
    Gelten ausschließlich für einen einzelnen Benutzer und überschreiben die Mandanteneinstellungen.

Damit ergibt sich:
Servereinstellungen → Mandanteneinstellungen → Benutzereinstellungen

Zugriff und Gültigkeit

  • Änderungen in den Benutzereinstellungen wirken ausschließlich für den jeweiligen Benutzer.

  • Änderungen in den Mandanteneinstellungen betreffen alle Anwender desselben Mandanten.

  • Einstellungen, die nicht in den Benutzereinstellungen verfügbar sind, können ausschließlich durch Administratoren in der zentralen Serverkonfiguration gesetzt werden.

Einschränkung des Umfangs

Die in den Benutzereinstellungen angebotenen Optionen bilden bewusst nur einen definierten Ausschnitt der vollständigen Konfigurationsmöglichkeiten ab. Nicht alle global verfügbaren Properties stehen auf Benutzer‑ oder Mandantenebene zur Verfügung.

Sensible Daten in den Benutzereinstellungen

Benutzereinstellungen können grundsätzlich auch über die REST‑API ausgelesen werden; sensible Werte werden dabei jedoch aus Sicherheitsgründen mittels BCrypt gehasht zurückgegeben.